Golem.de hat heute einen kurzen Artikel über die Bestrebungen von Royal Dutch Shell gepostet, in dem es um die Idee des Ölkonzerns geht das Shopgeschäft deutlich auszubauen und im gleichen Zug WLAN-Hotspots anzubieten.
Nun kann ich an Shell-Tankstellen als Postbank-Kunde ja bereits Geld abheben, Kaffee und Brötchen futtern, Zeitungen und Zeitschriften kaufen. Und – ach ja – wenn ich zufällig mein Auto dabei habe, kann ich dort auch gleich noch den Tank auffüllen. Wie praktisch!
Ich wünsche mir ja schon lange eine möglichst flächendeckende WLAN-Infrastruktur und der einzige Grund dafür, dass ich den Gast-Modus in meinem Router daheim nicht aktiviert habe, ist die unsichere Rechtslage für private Hotspot-Betreiber. Mittlerweile mag es aber auch an dieser Front mehr Rechtssicherheit als noch vor wenigen Jahren geben. Wenn einer von euch hierzu interessante Links hat: Nur her damit, denn gerade vor dem Hintergrund, dass sich spätestens seit der Smartphone-Revolution der letzten Jahre nahezu jeder Netzbetreiber im Mobilbereich darüber beschwert, dass die eigenen Netze ja ach-so-überlastet seien und Pseudo-Flatrates und Drosselungen in Deutschland weiterhin üblich sind, ist es eigentlich unerträglich zu wissen, dass die ganzen privaten WLANs in den Städten bei gelegentlichem Surfen die meisten Zeit über brach liegen.